Burger - eigentlich ein Sandwich - diesmal vegetarisch, mit und aus Kürbis
Vegetarische Kürbis-Sandwich (Burger)
Ein leckerer Veggie-Sandwich (Burger)?, der perfekt zur herbstlichen, kühleren Jahreszeit passt:
Die Kürbis-Brötchen zu backen, nimmt etwas Zeit und Geduld in Anspruch.
Der Rest ist hingegen schnell gemacht.
Zutaten - für 6 herbstliche Veggie-Burger
Für die Kürbis-Brötchen
200 g Muskatkürbis-Fruchtfleisch, gewürfelt
20 g frische Hefe, 60 ml Wasser
130 ml Milch, lauwarm
330 g Mehl
1 TL Salz
Für die Sauce
1 Eigelb
1 TL Senf, ohne Körner
1 dl Sonnenblumenöl
2 TL Weissweinessig
2–3 EL Ketchup
Paprikapulver, Salz, schwarzer Pfeffer
Einige Spritzer Tabasco
Orangensaft oder Cognac
Für die Burgers
1 Butternusskürbis, in Scheiben geschnitten
Hitzebeständiges Pflanzenöl zum Anbraten
Einige Salatblätter, zurechtgezupft
1 Tomate, in Scheiben geschnitten
¼ Gurke, in dünne Scheiben geschnitten
1 Zwiebel, in Ringe geschnitten
Für die Brötchen den gewürfelten Muskatkürbis weich kochen und pürieren. Die Hefe im warmen Milchwasser auflösen, mit Mehl, Kürbispüree und Salz zu einem Teig verarbeiten. Den Teig gut kneten und für mehrere Stunden oder über Nacht mit einem feuchten Tuch zugedeckt aufgehen lassen.
Nachdem der Teig schön aufgegangen ist, den Teig in sechs möglichst gleich schwere Portionen teilen und sechs Brötchen formen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals 15 Minuten bei Raumtemperatur aufgehen lassen. Dann bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen gut 30 Minuten backen.
Für die Cocktailsauce aus Eigelb, Senf, Öl und Essig eine Mayonnaise zubereiten.
Diese mit Ketchup, Paprika, Salz, Pfeffer und Tabasco würzen und mit Orangensaft und
optional auch einem Schuss Cognac verdünnen.
Den Butternusskürbis in zirka ½ cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben (ohne Kerne) im heissen Öl anbraten und mit Salatblättern, Tomaten- und Gurken, Zwiebelringen und Cocktailsauce zwischen die quer aufgeschnittenen Brötchen schichten.
Information - Ursprung des Namen Burger - Hamburger
gewürztes, gebratenes Rindfleischklößchen zwischen zwei Brötchenhälften kurz für Hamburger Beefsteak, Hamburger Steak, nach der Stadt Hamburg; die Sache wie auch der Name wurden von Auswanderern in die USA gebracht und kamen von dort wieder nach Deutschland zurück; da das Wort von den Amerikanern natürlich englisch ausgesprochen wird, legte sich der Gedanke nahe, der erste Wortteil komme von engl.ham „Schinken“, was jedoch abwegig ist, weil das Klößchen aus gehacktem Rindfleisch und nicht aus Schinken besteht
Zwar sorgten US–Schnellrestaurants für seine weltweite Verbreitung, doch der englische Ausdruck Hamburger für „Frikadelle im Milchbrötchen“ stammt aus Deutschland. Fast alle Auswandererschiffe des 16. und 17. Jh. stachen von Hamburg aus in See. Dabei bekamen die Emigranten die Segnungen der Hamburger Hausmannskost zu spüren, zu denen das „Rundstück warm“ zählte, eine in ein Brötchen gelegte Scheibe Schweinebraten mit etwas Soße (in Hamburg sagt man zum Brötchen Rundstück). In der Neuen Welt wurde daraus das „Hamburger beef steak“, das als Bezeichnung für Hackfleisch in den 1870er Jahren entstand. 1891 dann fand der Begriff „Hamburger steak“ Erwähnung in einem US–Kochbuch. Ein solches Steak zwischen Brotscheiben oder Brötchenhälften nannte man „Hamburger sandwich“. Später kürzte man es zu Hamburger oder Burger ab und exportierte die Speise und das Wort in die ganze Welt. So gelangte der Hamburger, der in seiner klassischen Variante jetzt aus Rindfleisch besteht, auch nach Deutschland zurück.
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