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Obstbrennerei - Destillerie Kohler

seit vielen Jahren wird hier höchste Qualität erzeugt

Obstbrennerei Kohler - eenn der Opa mit dem Enkel – sage und schreibe 162 Auszeichnungen

sind seit 1979  daraus geworden. Es ist sicherlich der Betrieb, mit den meisten Auszeichnungen in Stuttgart, dieser Bericht ist aus dem Jahre 2010.

Heumaden – letztes Haus vor Sillenbuch – Nr. 427 – das Höhenmaß auf Brusthöhe –

war einmal die Haus-Nummer in der alten Heumadener Straße, im Jahr 2011 wird man 100 Jahre alt. Die Tradition, der Urgroßvater war Küfer und kümmerte sich um Holzfässer und Dauben, wurde an seinen Sohn übergeben, den heutigen Opa, der auch Küfer ist und in Untertürkheim gelernt hat.

Der Opa Kohler ging nach der Lehre als Küfer nach Rüdesheim und arbeitete  bei Dilthey, Sahl & Co.

Die Oma arbeitete bei Aspach,  damals noch im Besitz der Familie Aschoff – ein Familienbetrieb -.

Bei Aspach lernte der Opa auch seine Frau kennen und als es den Eltern gesundheitlich schlechter ging, zog man zurück nach Heumaden, ins Elternhaus.

Er war im Weinkeller für den Wein in den Holzfässern zuständig um die Weine miteinander harmonisch zu verbinden, sarkastisch nannte man dies damals – die Kellerassel. 

Auf seiner weiteren beruflichen Laufbahn lernte er den Fabrikanten Otto Maier in Stuttgart kennen,

der die Schwabenstreich-Liköre herstellte. Hier kam er mit dem Brennen in Verbindung.

 

Eine zukünftige Liebe und Idee  entstand, die Familie setzte sich zusammen und kam überein, einen Getränke-Großhandel zu eröffnen. 1962 war es soweit, der ehemalige Kuhstall war der Anfang des Großhandels, aber schnell kam die eigene Obstbrennerei dazu.

Die eigenen Streuobstwiesen in Heumaden waren die Grundlage der Herstellung von absolut einwandfreier Maische für den Brennvorgang und für die hochwertigen und aromareichen Destillate.

 

Sehr viel Handarbeit gehört zum alten Handwerk, die Erfahrung von Eberhard Kohler basiert darauf,

daß er dieses Handwerk gelernt hat und versteht.

Da wird beim Produktionsprozess nichts dem Zufall überlassen, traditionell von Hand wird jeder Schritt mit größter Behutsamkeit durchgeführt. Höchste Qualität ist Priorität, nur durch Geduld, reiche Erfahrung und größte Sorgfalt gelingen die Destillate.

 

Jedes Fass Maische hat eine andere Konzentration, jede Frucht gleicht nicht der Anderen, Überlegungen, Einfühlungsvermögen, Beherrschung des Brennvorganges sind die Grundvoraussetzungen für die Herstellung der Erzeugnisse. Kein Jahrgang gleicht dem nächsten Jahr, kein Inhalt der abgefüllten Flaschen sind gleich. Ich bin erstaunt und beeindruckt, denn so diffizil habe  ich mir das Brennen nicht vorgestellt, mein Halbwissen hat einen kräftigen Dämpfer bekommen.

 

Natürlich sind die Erzeugnisse der Kleinbrennerei Kohler nicht umsonst zu kaufen,

für Vieltrinker sind sie nicht geeignet, daher sind die Genießer unter sich und müssen nicht mit Ignoranten teilen.

 

Genießen Sie den Digestiv Ihres besonderen Geschmacks in Ruhe – Sie riechen und schmecken den Unterschied – der volle Genuss ist Ihnen gewiss.

 

Der Enkel – Lars Erdmann, ist mit der Brennerei aufgewachsen und hat die Destillationskunst

mit Opa-Milch aufgesogen, so ist der Fortbestand der Brennerei für die Zukunft gesichert.

Opa ist inzwischen leide gestorben und Lars leitet die Brennerei nun weiter.

Bitte sagen Sie mir einmal Ihre Meinung über diese einmaligen Destillate, ich freue mich darauf.

 

Aus der neuen Webseite -   destillerie-kohler.de - besuchen und noch mehr erfahren:

Vertrauen in das Naturtalent - Künstliche Aromen sind zwischenzeitlich in allen Bereichen der Lebens- und Genussmittel in den Vordergrund getreten. Dieser Trend führt dazu, dass der menschliche Gaumen den echten Geschmack einer Beere oder Frucht zunehmend vergisst und künstlich hergestellte Produkte als aromastärker empfindet.

 

Wir aber sind überzeugt, dass allein durch die behutsame und saubere Verarbeitung allerbester Rohstoffe ein so reichhaltiges Aroma entsteht, das einen ehrlichen und nachhaltigeren Genuss eröffnet.

In diesem Sinne widersprechen künstliche Zusätze unseren Grundsätzen in allen Bereichen. Selbst die Farben der im Holzfass gereiften Destillate leuchten exakt so, wie die Natur es gestaltet. Das Gesetz erlaubt uns hier einiges – unsere Überzeugung nicht. Denn wir glauben an das reine Naturtalent. Und an Feinschmecker, die das erkennen und schätzen.

 

Wertige Maische statt hohe Marge

Durchgängige Verfügbarkeit in den Verkaufsstätten und Onlineshops, hohe Margen pro Flasche und gleichbleibender Geschmack. So funktioniert das Geschäft mit Spirituosen – sofern man es wirtschaftlich betreiben möchte. Wer im Bund mit der Natur arbeitet und ausschließlich das nutzt, was sie ihm liefert, muss akzeptieren, dass diese Maßgaben unerreichbar sind.

 

Wechselnde klimatische Bedingungen haben Einfluss auf natürliche Rohstoffe und bringen entsprechend unterschiedliche Destillate hervor. Wir sind eine Jahrgangsbrennerei und entscheiden anhand von Qualität und Quantität der saisonalen Ernten über unsere Erzeugnisse. Manche Jahre liefern regional nur kleine Kirschen und Zwetschgen, dafür aber eine reiche Apfelernte. Entsprechend rar oder üppig fallen dann auch unsere Erzeugermengen aus.

Bei selten gewordenen Wildfrüchten wie Brombeeren, Kornelkirschen oder Schlehen gewinnen wir sogar nur 3 bis 4 Liter in einer Saison. Diese extrem kleinen Mengen verursachen hohen Aufwand und sind im Ergebnis vollkommen unwirtschaftlich. Uns ermöglicht es aber das Bewahren und Konservieren der Aromen ungewöhnlicher oder seltener Sorten. Und diese gehören für unser Verständnis in das Sortiment einer passionierten Destillerie.

 

Weitere Berichte der Obstbrennerei Kohler: - Obstbrennerei Kohler – Neuigkeiten

Die Obstbrennerei Kohler hat mir einige Neuigkeiten mitgeteilt, die ich unbedingt an Sie weitergeben muß, da daraus ersichtlich ist, welche Mühe sich bei der Herstellung der Edel-Spirituosen gegeben wird. Das Schnapslädle von Lars Erdmann ist wirklich etwas Großartiges.

Er berichtet mir: Wir haben ja viele Streuobstwiesen und sind sehr gut beim Verarbeiten von Quitten. Faßlagerung ist ja nicht nur bei Wein ein Thema. Wir haben uns aus verschiedenen Gründen eigentlich immer wieder dagegen gewehrt. Zum einen sind viel zu viele Brände „totgelagert“ und zum anderen fehlt den Bränden die Frische und Fruchtigkeit.

Wir haben nun einfach die ältesten Methoden zur Konservierung kombiniert um damit gelagerte Brände zu erhalten, die fruchtig sind. Wir lagern das Destillat für wenige Monate im Holzfaß und setzen ihm danach gedörrtes Obst, aus derselben Frucht aus der die Maische des Destillates war, zu.

Beides zusammen wird wieder für einige Wochen zusammen gelagert bis auch die gedörrten Früchte dem Destillat entnommen werden und das Destillat für einen weiteren Zeitraum nun Zeit zum „entspannen“ hat und all die verschiedenen Gerüche und Aromen sich miteinander verbinden können. Hierbei entstehen sehr interessante Produkte.

 

Beim Williams überwiegt die Süße der Frucht, beim Quittendestillat kommt das adstringierende einer frischen Quitte wieder zum Vorschein und das Apfeldestillat erinnert sehr stark an frisch zerkleinerte Früchte. Derzeit ist Williams fertig, das Apfeldestillat wird bald gefiltert und das Quittendestillat von den Früchten getrennt.

 

Wir haben das Apfeldestillat auch zur Prämierung „Vielfalt aus der Streuobstwiese“ angemeldet und hoffen hierbei auf ein gutes Abschneiden.  Oft werden zur Zeit Brennereien hochgelobt werden, die „eine Fußballfeldgroßes“ Streuobstwiese bewirtschaften, als wäre dies etwas außergewöhnliches.

 

Wir bewirtschaften unsere Flächen (ca. 20 Fußballfeldgroß) seit Jahren, diese sind sehr groß und nicht frisch angelegt, mit teils sehr alten Bäumen, vielen verschiedenen Sorten und einer Menge Arbeit.

Mehr kann man sich keine Mühe geben und das Fachwissen kann man förmlich aus den Zeilen von Lars Erdmann lesen. Ich freue mich wenn Sie einmal Lars Erdmann, die Obstbrennerei Kohler und sein Schnapslädle besuchen und seine köstlichen Destillate verkosten und für sich zum Genießen mit nach Hause nehmen.

 

Bitte berichten Sie mir, denn ich höre gerne von Ihnen.

 

Und weitere Neuigkeiten: - Obstbrennerei Kohler – weitere Neuigkeiten

Es ist einfach meine Pflicht noch einmal auf die Stuttgarter Destillerie Kohler hinzuweisen und Sie immer wieder auf dieses Familenunternehmen aufmerksam zu machen.

Die Destillerie Kohler glänzt mit Auszeichnungen.

Die Stuttgarter Manufaktur überzeugt bei aktueller Prämierung des Landesverbandes der Klein- und Obstbrenner in Nord-Württemberg durch exzellente Qualität.

Die Stuttgarter Destillerie Kohler setzt ihre Erfolgsserie bei den

Prämierungen des Landesverbandes der Klein- und Obstbrenner in Nord-Württemberg fort. Nachdem das schwäbische Familienunternehmen bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen für seine einzigartigen Produkte erhielt, kann es in diesem Jahr erneut erfolgreiche Platzierungen vorweisen. So hat Destillerie Kohler bei der aktuellen

Prämierung des Landesverbandes den zweiten Platz im Gesamtfeld der Spirituosen und Liköre mit eindrucksvollen 5 Gold- und 13 Silbermedaillen erzielt. Geprüft wurden insgesamt rund 2000 Produkte. „Eine schöne Bestätigung unserer Arbeit und des hohen Qualitätsniveaus, das zu den Grundpfeilern unserer Markenphilosophie gehört“. Lars Erdmann von der Destillerie Kohler, der keine Kompromisse bei der Güte der Rohware

eingeht ist über die Auszeichnungen hoch erfreut.

Die Prämierungen finden mit Unterstützung der Universität Hohenheim in zweijährigem Turnus statt. Die traditionsreiche und innovationsfreudige Destillerie Kohler macht bereits seit über 30 Jahren mit. Seit 2007 wird nach dem so genannten 5-Punkte-Schema der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) Reintönigkeit im Geruch, Charakter von Frucht/Aroma, Intensität von Frucht/Aroma und Nachhaltigkeit/Abgang geprüft. Eine

umfassende Schulung der Prüfer stellt sicher, dass aussagekräftige Bewertungen abgegeben werden.

 

Die Obstbrennerei Kohler habe ich ausführlich beschrieben, gerne gebe ich aber noch einmal eine kurze Beschreibung der Destillerie zu Ihrer Erinnerung.

Die Destillerie Kohler wurde von Eberhard Kohler, geb. 1935, vor rund 35 Jahren in Anlehnung an dessen Wein- und Getränkehandlung gegründet. Während seiner Reisejahre als Weinküfermeister kam er immer wieder mit der Destillation und Likörherstellung in Verbindung. Bereits in den ersten Jahren der Brennerei erhielt Kohler für seine Destillate mehrfach den großen Preis der DLG. Eberhard Kohlers Enkel Lars Erdmann, geb. 1980, wuchs mit der Brennerei auf und steht bereits mehr als die Hälfte seines Lebens am

Brennkessel. Er wurde als Brenner an der Universität Hohenheim und der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Weinsberg ausgebildet, absolvierte eine Reihe von Weiterbildungen – unter anderem zum Barkeeper – und ist inzwischen auch Lehrkraft für die Brenner am Landwirtschaftsamt Offenburg.

Die exquisiten Produkte der Destillerie sind u.a. im Onlineshop www.schnapslaedle.de erhältlich.

 

und weitere Meldungen: Obstbrennerei Kohler – wieder weitere Neuigkeiten

Da war ich sehr interessiert – ein hochprozentiger Abend – ein kleiner theoretischer Teil,

fachliches zur Destillation, Informationen zu den Qualitätsmerkmalen und kleinere Leckereien

zum Hochprozentigem.

Was erwartet mich, eine Degustation mit Destillaten, so konzentriert war mir noch neu.

Das theoretische und fachliche, wie immer bei Lars Erdmann bereichernd, immer wieder Neuigkeiten und Erweiterung des Wissens über die große und schwierige Welt der Distillation, aber große Lebensqualität, Genuss und Harmonie.

Es wurde zu Sonja Lenz nach Stuttgart-Hedelfingen eingeladen, klein aber fein.

Für mich war es wichtig zu erfahren, wie Speisen und Destillate miteinander harmonieren, sich verstehen und ergänzen.

 

Es begann  mit einem zen zero, ein Cocktail aus der Obstbrennerei Kohler mit Ingwerwurzeln, sehr angenehm und appetitanregend, alle weiteren Detillate waren natürlich alle aus der Obstbrennerei Kohler. Die kalte Tomatensuppe mit Sahne und Gin war ordentlich. Der Gin, Produkt der Obstbrennerei, ist aus Wacholderbeeren, Schlehen und mehr als 15 verschiedenen Kräuter, frisch mild und ein unglaublich volles Aroma.

 

Weiter wurden Wurzeln vom Pok Choy mit Ziegenkäse gereicht.

Danach wurde Kalbshaxenfleisch, kurz mit Absinth gebeizt, und Polenta serviert,

begleitet mit Igwer Brand und Gebirgenzian. Der Absinth machte für mich das geschmorte Kalbshaxenfleisch, vom Duft her, etwas muffig, aber sonst war es köstlich zart.   

Honigmohn mit Apfelbrand-Strudel – köstlich –  mit einem Gläschen Quitte rundete das Menü ab.

 

Ein Menü mit Destillaten war, wie gesagt, für mich neu.

Die richtigen Geschmacksnuancen von begleitenden, hochprozentigen Getränken mit den Aromen der Speisen ist nicht einfach. Einige Dingen behagten mir, andere waren nicht so ganz mein Geschmack,

da aber alles persönlich ist, muß ich sagen, es ist eine durchaus geschmackliche Kombination,

die neue Erkenntnisse gewinnen läßt und welche man sich nicht entgehen lassen darf..

 

Die Ausführungen von Lars Erdmann sind immer besonders zu beachten, denn das fachliche Wissen ist beeindruckend.

 

Kein Wunder das die Obstbrennerei Kohler mit ihren vielen Auszeichnungen einfach Klasse ist und einmal von Ihnen besucht werden muß.

 

Gerne höre ich Ihre Meinung und freue mich darauf.

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